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Gesetzliche Rahmenbedingungen

Seit dem 1. April 2007 sind Newsletter und Massen-E-Mails nur dann erlaubt, wenn folgende Richtlinien eingehalten werden:

Laut Schweizer Gesetzgebung (Art. 3 Abs. 1 lit. o UWG) ist der automatische Massenversand von Werbung per E-Mail nur dann erlaubt,

  • wenn die Massenwerbung einen direkten Zusammenhang mit einem angeforderten Inhalt hat, die Empfänger ausdrücklich ihre Einwilligung gegeben haben, der Absender (Versender oder Auftraggeber) im E-Mail genannt wird und die Empfänger bei jeder Nachricht darauf hingewiesen werden und die Möglichkeit haben, kostenlos und problemlos weitere Nachrichten abzulehnen oder
  • wenn der Absender von Massen-E-Mails oder Newslettern beim Verkauf von Waren, Werken oder Leistungen Kontaktinformationen von Kunden erhält und dabei auf die Ablehnungsmöglichkeit hinweist und in der Folge Massenwerbung für eigene ähnliche Waren, Werke oder Leistungen sendet, dabei den Absender nennt und die Empfänger bei jeder Nachricht darauf hingewiesen werden und die Möglichkeit haben, kostenlos und problemlos weitere Nachrichten abzulehnen.

Verstösse gegen diese Bestimmungen sind strafbar.

Nachfolgend einige unverbindliche Hinweise zu dieser Bestimmung. Letztlich ist jeder Versender selber verantwortlich, die rechtlichen Bestimmungen einzuhalten.

1. Bezug zu den Produkten

Absender von Massen-E-Mails und Newslettern dürfen nur Massen-E-Mails oder Newsletter zu Produkten oder Dienstleistungen zustellen, die einen Bezug zu ihren Leistungen haben. Zudem sollen diese mit den Erwartungen der Empfänger übereinstimmen, um Spam-Meldungen seitens der Empfänger zu vermeiden.

2. Einwilligung der Empfänger

Absender von Massen-E-Mails und Newslettern benötigen die Einwilligung von jedem Nutzer ihrer Verteilerliste für den Empfang von Werbe-E-Mails (Opt-in-Methode).

3. Abmeldemöglichkeit von Massen-E-Mails und Newslettern

Die Empfänger müssen die Möglichkeit haben, die erteilte Zustimmung jederzeit widerrufen und sich vom Empfang dieser E-Mails kostenlos und problemlos abmelden zu können (Opt-out-Methode). In jedem Mail muss auf diese Möglichkeit hingewiesen werden. Weiter muss sichergestellt werden, dass Kunden, welche sich abgemeldet haben bzw. keine E-Mails wünschen, keine weiteren E-Mails mehr erhalten.

4. Kontaktinformationen des Absenders

Es muss möglich sein den Absender, sei es der Versender oder ein Auftraggeber, zu identifizieren. Die Kontaktangaben zum Absender müssen korrekt und vollständig im E-Mail vorhanden sein.